Eine eigene App bauen

Stell den Modus über dem Eingabefeld auf Extend und beschreib, was du brauchst. Ganz einfach, so wie du es einem Kollegen erklären würdest.

„Wir verleihen Geräte an Kunden. Ich brauche ein Verzeichnis: welches Gerät, welcher Kunde, raus seit wann, zurück wann, dazu eine Bemerkung. Und eine Liste der Geräte selbst mit Seriennummer."

Das reicht. Du bekommst zwei Tabellen, die Verbindung dazwischen, Formulare, Listen und eine Datensatzansicht.

Was eine gute Beschreibung ausmacht

Benenne die Dinge und ihre Felder. „Eine Ausleihe hat ein Gerät, einen Kunden, ein Startdatum, ein Enddatum und eine Bemerkung" ist besser als „unsere Geräte verwalten".

Sag, was wozu gehört. Eine Ausleihe zeigt auf ein Gerät und auf einen Kunden — sag das, und die Formulare bekommen Auswahllisten statt getippter Namen.

Das Aussehen kannst du ihm überlassen. Du beschreibst, was die App weiß, nicht wo die Knöpfe sitzen.

Ausprobieren

Die App steht sofort in deiner Liste. Leg einen echten Datensatz an und sieh ihn dir an — fünf Minuten mit echten Daten sagen mehr, als die Beschreibung noch einmal zu lesen.

Passt etwas nicht, sag es im selben Gespräch: „Das Enddatum soll freiwillig sein", „Füg ein Feld Zustand hinzu mit neu, gut, abgenutzt". Er ändert die App an Ort und Stelle, deine Datensätze bleiben.

Wenn sie fertig ist

Bis eine Administratorin sie freigibt, gehört die App dir allein — siehe Was Extend ist. Gib sie frei, wenn sie sich ihren Platz in der Liste verdient hat.

Was er nicht tut

Extend baut Struktur: Tabellen, Felder, Verbindungen, Ansichten. Er schreibt keine Hintergrund-Aufträge, schickt nichts aus dem Haus und fasst die Datenstrukturen der fünf mitgelieferten Apps nicht an — dafür siehe Eine vorhandene App ergänzen.